Entdecken

Was macht unsere Schule besonders – abgesehen von der tollen Lage in einem historischen Gebäude in der Halberstädter Altstadt, der modernen Sporthalle und den gut ausgestatteten Unterrichtsräumen?

Es ist das Miteinander von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, die das Schulleben gemeinsam aktiv gestalten. Dabei begreifen wir einen wertschätzenden Umgang und den Dialog miteinander als prägend für unsere Schulgemeinschaft.

UNESCO-Projektschule

UNESCO-Projektschulen verankern in ihren Schulprofilen und Leitbildern, wie auch im Schulalltag und der pädagogischen Arbeit, die Ziele und Werte der UNESCO. Sie setzen sich damit für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung ein. Das Martineum ist seit 2009 UNESCO-Projektschule und erfüllt diese Anforderungen durch Schulpartnerschaften und eine Vielzahl von schulischen und außerschulischen Aktivitäten im Sinne der Integration, sozialen Verantwortung und politischen Teilhabe.

Schule ohne Rassismus

„Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ist ein Projekt von und für Schüler und Schülerinnen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.
Neben regelmäßigen Treffen der verantwortlichen Schüler, einem intensiven Austausch zwischen Schulleitung und Schülervertretern beteiligen sich Schüler des Martineums an spezifischen Aktionstagen oder führen diese selbst durch.

SV Martineum

Das Martineum bietet außerschulische Sportaktivitäten an.
Schau doch mal vorbei!

Martinshorn

Unsere Schülerzeitung bildet ab, was uns bewegt.
Werde Teil des Martinshorn-Teams!

Tansania

Die Partnerschaft zwischen unserem Gymnasium und der Lupalilo Secondary School in Tansania liegt uns am Herzen. Die jährlichen Veranstaltungen des Tansaniakreises sind fester Bestandteil des Schullebens, so z.B. ein Benefizkonzert, die Aktion „Mein Tag für Afrika“, der Lupalillo-Lauf und der Tansania-Abend. Außerdem übernehmen Klassen sowie Schüler und Lehrer Patenschaften für SchülerInnen der Lupalillo School. Ebenso ist es gelungen, regelmäßige gegenseitige Schulbesuche zu etablieren.

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung zur Unterstützung

der Schüler am Martineum Halberstadt/Deutschland und an der Lupalilo Secondary School in

Tanzania sowie der Schulen in schulischen und sozialen Angelegenheiten. Der Satzungszweck wird

verwirklicht insbesondere durch Förderung schulischer und wissenschaftlicher Leistungen, Forschungstätigkeiten, Vorträge/Seminaren, Bildungsfahrten, Ausstellungen, Theater, Sport und anderen kulturellen Veranstaltungen.

  1. Schulpartnerschaft- Organisation regelmäßiger Schülerbegegnungen in Tanzania und in Deutschland mit dem Ziel gemeinsam zu lernen, voneinander zu lernen und sich kennen zu lernen. Dafür werden gemeinsame entwicklungspolitische Projekte geplant und durchgeführt.
  2. Schulpatenschaft- Klassen, Elternhäuser, Lehrer*innen und Ehemalige unterstützen tanzanische Schüler*innen mit schwierigen sozialen Verhältnissen durch eine Spende für die tägliche Mittagessenversorgung.
  3. Finanzielle Unterstützung von schulinternen Projekten der Partnerschule oder Katastrophenhilfe zur Aufrechterhaltung der Bildungsarbeit.

Der jährliche Beitrag liegt bei 10,00 €. Spenden für eine Patenschaft betragen 35,00 € im Jahr.

Vorsitzende
Anette Peters
Hagenbergstr.1
38871 Ilsenburg

Atellv. Vorsitzende
Tina Kröger

Schatzmeister
Karla Plachetta

Schriftführerin
Frauke Timme

Kontoinhaber: Förderverein Tanzania e.V.
IBAN: DE25 8105 2000 0339 8273 00
BIC: NOLADE21HRZ

Der Kontoauszug kann als Spendenquittung verwendet werden. Wer trotzdem eine Spendenquittung benötigt, informiert uns bitte!

Anette Peters
E-Mail: a.peters@martineum-halberstadt.de
Tel. diestl.: 03941/24227

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung zur Unterstützung

der Schüler am Martineum Halberstadt/Deutschland und an der Lupalilo Secondary School in

Tanzania sowie der Schulen in schulischen und sozialen Angelegenheiten. Der Satzungszweck wird

verwirklicht insbesondere durch Förderung schulischer und wissenschaftlicher Leistungen, Forschungstätigkeiten, Vorträge/Seminaren, Bildungsfahrten, Ausstellungen, Theater, Sport und anderen kulturellen Veranstaltungen.

  1. Schulpartnerschaft- Organisation regelmäßiger Schülerbegegnungen in Tanzania und in Deutschland mit dem Ziel gemeinsam zu lernen, voneinander zu lernen und sich kennen zu lernen. Dafür werden gemeinsame entwicklungspolitische Projekte geplant und durchgeführt.
  2. Schulpatenschaft- Klassen, Elternhäuser, Lehrer*innen und Ehemalige unterstützen tanzanische Schüler*innen mit schwierigen sozialen Verhältnissen durch eine Spende für die tägliche Mittagessenversorgung.
  3. Finanzielle Unterstützung von schulinternen Projekten der Partnerschule oder Katastrophenhilfe zur Aufrechterhaltung der Bildungsarbeit.

Der jährliche Beitrag liegt bei 10,00 €. Spenden für eine Patenschaft betragen 35,00 € im Jahr.

Vorsitzende
Anette Peters
Hagenbergstr.1
38871 Ilsenburg

Atellv. Vorsitzende
Tina Kröger

Schatzmeister
Karla Plachetta

Schriftführerin
Frauke Timme

Kontoinhaber: Förderverein Tanzania e.V.
IBAN: DE25 8105 2000 0339 8273 00
BIC: NOLADE21HRZ

Der Kontoauszug kann als Spendenquittung verwendet werden. Wer trotzdem eine Spendenquittung benötigt, informiert uns bitte!

Anette Peters
E-Mail: a.peters@martineum-halberstadt.de
Tel. diestl.: 03941/24227

Förderung Bildungsprojekt „Zukunftswerkstatt Armut-Reichtum-Glück“ im Rahmen der Schulpartnerschaft Martineum Halberstadt mit der Lupalilo Secondary School in Tanzania
Begegnung am Ort des Partners vom 01.07.-21.(22.)07.2019

Sachbericht
… zu weit weg,
zu fremdes Essen, 
zu viele Krankheiten, 
zu heiß, 
zu viele Spinnen, 
keine heiße Dusche,
in den Ferien???,
Es gibt viele Gründe, warum Schüler NICHT mit nach Tanzania fahren würden. Aber da gibt es dann auch die, die die Herausforderung annehmen, die sich ein Jahr lang gut vorbereiten und dann den Schritt in eine ganz andere Welt wagen. Dazu muss man nicht unbedingt Mitglied der Tanzania-AG sein (aber es hilft natürlich ungemein), Aber man muss offen sein für alles Neue, bereit sein, seine eigenen Ansichten zu hinterfragen oder vielleicht sogar völlig umzudenken. In jedem Fall lernt man Vieles über ein fremdes Land, über globale Zusammenhänge, aber auch über sich selbst!
Im Juli dieses Jahres führen acht Schüler (statt neun, Stefan war leider krank geworden), zwei Lehrerinnen und zwei ehemalige Martineer, die für ein Jahr als Freiwillige in Tanzania gelebt und gearbeitet hatten, gemeinsam zu unserer Partnerschule im Süden Tanzanias.
Unterstützt wurde die Projekt- und Begegnungsreise von ENSA (dem Entwicklungspolitischen Schüleraustauschprogramm), das Geld vom Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit zur Verfügung stellte, von der EKM, die durch das Leipziger Missionswerk Geld aus dem Tanzania-Kollekte-Fond genehmigte, dem Bildungsministerium und der Partei Die Linke des Landes Sachsen-Anhalt durch ihren Solidaritätsfond.
Dadurch wurde die dreiwöchige Reise für alle finanziell erschwinglich.
Armut-Reichtum-Glück war das Projektthema, das in Form einer Zukunftswerkstatt erarbeitet wurde. Dafür gab es in Tanzania mehrere Lernorte. In Matema am Lake Njassa trafen sich beide Projektgruppen zum Kennenlernen und für den Einstieg in das Thema. Zunächst mussten die Begriffe für sich persönlich geklärt werden. Viel Fantasie aber auch gemeinsame Absprachen waren gefragt, als „ein Ort, an dem ich glücklich sein kann“ als „Sandburg“ und Naturmaterialien in Gruppenarbeit entstand. Bei zwei tanzanischen Künstlern, die extra für uns aus dem nordtanzanischen Ort Arusha angereist waren, erprobten wir die typische Tingatingamalerei.
Unter der Aufgabenstellung: die tanzanischen Schüler zeigen uns die Reichtümer ihres Landes, informiert uns auf dem Kitulo-Plateau die tanzanische Gruppe über die seltenen Pflanzen, Vögel und Insekten im Nationalpark. 
Im Gästehaus der Diakonie Tandala wurden wir von langjährigen Partnern herzlich begrüßt und ein Freiwilliger aus Thüringen, der hier seinen Einsatzort hat, erklärte uns wie seit vielen Jahren erfolgreich Menschen mit Behinderung befähigt werden, ein lebenswertes selbstbestimmtes Leben zu führen. Hier konnten wir sehen, wie wirkungsvoll materielle Armut bekämpft wird.
Der Empfang an der Partnerschule war überschwänglich, die tanzanischen Schüler freuten sich, uns in ihrem Schulumfeld begrüßen zu können und zeigten uns das Schulgelände mit allen Neuerungen. So wurden neue Gebäude für Klassenzimmer, Toilettenanlagen und eine Wasserversorgung mit Wasser aus den Bergen errichtet. Auch das Fundament für die Mensa, das auch mit Unterstützung unserer Schule umgesetzt wurde, konnten wir betrachten. Nun wird auf Geld vom Staat gewartet, um die Wände und das Dach zu bauen. Dafür werden die Schüler wieder viele Lehmziegel formen, trocknen und brennen müssen und das nötige Holz wird aus dem Schulwald entnommen. „Gut Ding will Weile haben“… 
An zwei Tagen waren wir bei unserem gemeinsamen Partner der NGO SUMASESU zu Gast. Die Mitarbeiter zeigten uns, wie sie seit vielen Jahren Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Dafür halten sie Seminare zur Anleitung der Bevölkerung aus der Umgebung ab und betreiben einen eigenen, weit bekannten Radiosender. Gemeinsam arbeiteten wir weiter an unserem Projektthema. Höhepunkt war die Arbeit in drei Gruppen, die für die Bereiche Soziales, Wirtschaft und Bildung überlegten, was sich in Zukunft verändern muss, um Armut global und lokal wirkungsvoll zu bekämpfen und um jedem Menschen ein glückliches Leben zu ermöglichen.
Mit der Frauengruppe Kikundi cha Ebenrode war schon im Vorfeld der Reise vereinbart worden, dass wir gerne mal erleben würden, wie die tollen Batikstoffe entstehen. So organisierten wir gemeinsam einen Workshop, bei dem wir den Arbeitsprozess Schritt für Schritt miterlebten und mitgestalteten. Bei einem Mittagsimbiss berichteten die Frauen von ihrem Engagement. Sie färben Stoffe und nähen daraus Kissen, Tüchern, Schürzen, Tischdecken… und verkaufen sie. Mit dem Geld versorgen sie ihre Familien, aber sie unterstützen auch Waisenkinder und alte Menschen ohne Familie mit Lebensmitteln, Seife, Decken und die Kinder mit Schulmaterial. Diese Eigeninitiative hat uns sehr beeindruckt.
Am letzten Tag in der Schule sollte ein großes Wandbild an der Außenwand eines Gebäudes direkt gegenüber der Schulleitung entstehen und unsere Partnerschaft symbolisieren. Dafür wurde im nächstgelegenen Ort Farben und Pinsel gekauft und einen Tag vorher die Wand weiß grundiert. Mit wenigen Linien wurde die Bildidee vorgezeichnet, dann konnten die Schüler abwechselnd malen. Zum Schluss drückten alle Teilnehmer ihre farbigen Hände an die Wand und schrieben ihren Namen daneben. Nun kann jeder sehen, dass seit fast 20 Jahren unsere Partnerschaft gewachsen ist wie ein Baobab. In den Blättern stehen die Jahreszahlen unserer Begegnungen, bisher 13. Viele Fotos entstanden im Laufe des Tages vor dieser Wand. Es war eine schöne gemeinsame Abschlussaktion.
Zu den gemeinsamen Treffen in den Familien nutzten wir die Wochenenden. Hier konnten wir die Lebensbedingungen und das Lebensumfeld unserer Gastschüler und die Gastfreundschaft der Familien kennen lernen. Oft wurden noch Freunde und Nachbarn dazu geladen, die vielen Gespräche und Eindrücke waren unvergesslich und emotional.
In der Universitätsstadt Iringa erlebten wir ein weiteres Beispiel, wie Menschen aus Eigeninitiative heraus ihr Leben organisieren und materielle wie ideelle Armut bekämpfen. Neema Crafts ist eine Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung, die in verschiedenen Handwerksberufen arbeiten (Spinnen, Weben, Farben, Nähen, Papier herstellen, Drucken, Holz bearbeiten…) und Dinge des täglichen Bedarf herstellen um sie dann im angeschlossenen Shop zu verkaufen. Im Obergeschoss verkaufen sie in einem netten Café selbstgebackenen Kuchen, Tee, Kaffee und warme Snacks, und hier kann man gemütlich sitzen und den Tag ausklingen lassen.
Ein altes deutsches, dann englisches Kolonialgebäude, eine BOMA, wurde mit EU-Mitteln zu einem Museum umgebaut, dass über die Geschichte des Volkes der Hehe informiert. Hier lernten wir etwas über unsere gemeinsame deutsch-tanzanische Geschichte.
Der Ruaha-Nationalpark war unser nächstes Ziel. Von einer tanzanisch geführten Lodge außerhalb des Parks aus starteten wir noch vor Sonnenaufgang und endeten erst weit nach Sonnenuntergang. In speziellen Autos konnten wir sowohl die wundervolle Naturlandschaft als auch die beeindruckende Tierwelt Tanzanias erleben. Immer mehr wird den Menschen in Tanzania bewusst, dass dieser Reichtum erhaltenswert ist und beschützt werden muss.
Wieder in Iringa nutzten wir den letzten Tag für einen Rückblick auf die gemeinsam verbrachte Zeit und es gab neben Geschenken auch viele Tränen zum Abschied. Vielleicht sehen wir ja einige der Projektteilnehmer im nächsten Jahr wieder, dieses Mal in Deutschland.
Nach einer 10-stündigen Busfahrt zurück nach Dar es Salaam hatten wir noch einen wundervollen Strandtag am Kipepeo-Beach direkt am Indischen Ozean. Hier trafen wir uns auch mit ehemaligen Schülern der LUPASEC, mit denen einige von uns bis heute in Kontakt stehen.
Rückblickend kann man sagen, dass es eine sehr anstrengende aber erlebnisreiche Reise war, von der wir gerne auch zu unserem Tanzania-Abend Anfang November berichten werden. 

Anette Peters
Karla Plachetta, Philipp Schulze, Tobias Bernt, Henriette Loose, Isabell Feider, Justin Nierig, Luca Hielscher, Björn Kleist, Haike Horneffer, Laura Scheumann, Paul Schreiber

Kinderakademie

Die Kinderakademie am Martineum bietet Grundschülern die Möglichkeit, unser Gymnasium kennenzulernen und auf kindgerechte Weise in verschiedene Wissenschaften hineinzuschnuppern. Die Teilnahme ist kostenlos. Alles, was man mitbringen sollte, ist Neugier.

Was ist die Kinderakademie?
Kinder wollen alles über ihre Umwelt erfahren, stellen 1000 Fragen. Nicht immer haben die Erwachsenen Zeit für eine ausgiebige Antwort oder das Wissen um die Dinge ist schon so selbstverständlich, dass man nicht mehr weiß: „Wie war das noch mal?“, „Wie ging das denn?“
Am Gymnasium Martineum gibt es „Spezialisten“ für die unterschiedlichsten Themen. Sie sind es gewohnt, auf Fragen zu antworten und kindgerechte Antworten zu finden. Den „Miniakademikern“ wollen sie die Möglichkeit geben, die spannende Welt des Wissens zu öffnen und gleichzeitig Gymnasium-Luft zu schnuppern.

Wann und wo findet die Kinderakademie statt?
Die Veranstaltungen für die „Miniakademiker“ finden jeweils an einem Samstag des Monats in der Zeit von 10 bis 11 Uhr in einem der Fachkabinette des Gymnasiums Martineum statt.
Für die Eltern der Schülerinnen und Schüler wird unser Abiturjahrgang in dieser Zeit Kaffee und ein kleines Frühstück anbieten.

Wer kann „Miniakademiker“ werden?
Alle Kinder der 3. und 4. Klassen können sich für die Kinderakademie anmelden. Jedes Kind erhält einen Ausweis der Kinderakademie, der bei jedem Besuch abgestempelt wird. Am Ende des jeweiligen Schuljahres gibt es Teilnahmeurkunden für die „Miniakademiker“.

Worum geht’s da denn so?

In der Vergangenheit ging es zum Beispiel um unser Sonnensystem, mathematische Basteleien, chemischen Farbenzauber, die Rundreise einer Banane und das Können eines Fahrraddynamos.

Eine verbindliche Anmeldung per Mail oder Telefon ist nicht erforderlich. Es sind offene Veranstaltungen, bei der jeder Teilnehmer willkommen ist.

Ansprechpartner:
Steve Wohlfahrt
03941/ 24227
wohlfarth.s@t-online.de

Planetarium

Faszination Sternenhimmel: Seit 1992 gibt es das Planetarium in der heutigen Spiegel-Sekundarschule. Es war die erste Einrichtung ihrer Art, die nach der Wende in den neuen Bundesländern gebaut wurde. Wir sind dankbar, es für unseren Unterricht nutzen zu können, denn hier wird Astronomie lebendig.

Leiter
Klaus Huch leitet das Planetarium. Er ist seit 1981 dabei und hat 1990 den Baustart erlebt.

Projektoren
Der Hauptprojektor ZKP 1 arbeitet seit mehr als 50 Jahren mit unübertroffener Präzision. Diese analoge Sternenprojektion wird seit 2017 durch eine digitale Full-Dome-Anlage ergänzt.

Teleskope
Für die Himmelsbeobachtung stehen auf der Plattform der Sternwarte neben mehreren Linsenfernrohren auch ein Spiegelteleskop und ein Großfernglas bereit.

Planetarium Halberstadt – Außenstelle des Gymnasiums Martineum

Wilhelm-Trautewein-Str. 19
38820 Halberstadt

vormittags (Mo-Fr): Frau Kalms, Tel.: 03941/60 00 39
nachmittags (Mo-Do): Herr Huch, Tel.: 03941/449065 (mit AB für Rückrufbitte)

E-Mail: planetariumhbs@posteo.de oder kdhuch@gmx.de

Gruppen 3-4 Jahre:
Plani und Wuschel retten die Sterne*
Peterchens Mondfahrt*

Gruppen 5-6 Jahre:
Polaris oder das Geheimnis der Polarnacht*

Sondervorträge:
Weihnachtszeit: Die drei Weihnachtssternchen*
Osterzeit: Wie Tom den Osterhasen vom Himmel holte*

*Eintritt 1,50€

Klasse 1-2:
Captain Schnuppes Reise durch das Sonnensystem*
Polaris und das Geheimnis der Polarnacht*

Klasse 3-4:
Der Tagbogen der Sonne
Flappi und die Suche nach den Sternbildern*

*Eintritt 1,50€

Klasse 9-10:
Zwei kleine Stückchen Glas – Die Erfindung des Fernrohrs
Eine Reise durch das Sonnensystem
Die Sonne – Stern des Lebens
Ferne Welten – fremdes Leben*
Das Geheimnis der Dunklen Materie*
Die fliegende Sternwarte SOFIA*

Schul-partnerschaften

Hier werden die AG-Arbeit und Projekte der Schulpartnerschaften vorgestellt.

Berufsorientierung

Ziel der „beruflichen Orientierung“ ist es, die Schüler*innen bei der Wahl des individuell passenden Berufsweges zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen, ihren weiteren Bildungsweg systematisch zu planen. Durch vielfältige Angebote zur Berufs- und Studienorientierung sollen die Berufswelt- und Berufswahlkompetenzen gestärkt werden. Dabei bauen die einzelnen Maßnahmen aufeinander auf und nehmen zunächst Ausbildungsberufe und später Hochschulberufe in den Fokus.

Erfolgreich verlaufen ist die Berufliche Orientierung, wenn die Schüler*innen bis zum Schulabschluss persönlich passende Bildungswege eingrenzen können und die dafür relevanten Bewerbungsverfahren und -fristen kennen.

Die Berufsorientierung beginnt explizit in Klassenstufe 8, mit dem Fokus auf die Ausbildungsberufe. Dort erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Weiterbildungszentrum Halberstadt (AWZ) eine Potentialanalyse der Schüler*innen sowie die Erprobung verschiedener Berufsfelder. Somit gewinnen die Schüler*innen erste Einblicke in verschiedene Berufszweige und erhalten konkrete Rückmeldungen von Ausbildern zu Motivation, Einsatzbereitschaft und Fähigkeiten. Mit dem Beginn der Maßnahmen des AWZ legen sich die Schüler*innen einen „Ordner für die Berufsorientierung“ an, der bis zur Klassenstufe 12 fortgeführt wird.

In Klassenstufe 9 wird der Fokus auf das Thema „Bewerbung“ gelegt. Im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Schulbetriebspraktikum sollen die Schüler*innen gemäß ihrer beruflichen Interessenlage bzw. schon konkreter beruflicher Vorstellungen einen Praktikumsplatz wählen und wichtige Einblicke in dieses Arbeitsfeld gewinnen. Dabei werden die Schüler*innen im Deutschunterricht und durch Kooperationspartner auf zentrale Aspekte wie Lebenslauf, Motivationsschreiben, Bewerbungsschreibens, Bewerbungsgespräch vorbereitet.

Die Klassenstufe 10 richtet ihren Fokus auf die Studienorientierung. Das Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten“ der Fachbereiche Geografie, Sozialkunde, Deutsch vermittelt entsprechende Kenntnisse und Kompetenzen. Der Besuch der Hochschule Harz und die verbindliche Teilnahme an der Berufsmesse Vocatium in Ilsenburg gewähren Einblicke in konkret akademische Berufe und bieten erste Kontakte zu Firmen, weitere Erfahrungen in Bewerbungsgesprächen sowie eine umfassende Information zu einzelnen Wirtschaftszweigen bzw. Betrieben des Landes Sachsen-Anhalt.

Die 11. und 12. Klassenstufe fokussieren schließlich auf die akademischen Berufe. Unter anderem sind die Schüler*innen verpflichtet an einer schuleigenen Veranstaltung – „Abend der akademischen Berufe“ oder „Ehemalige Martineer für aktuelle Martineer“ – teilzunehmen, in denen mit ihnen Vertreter akademischer Berufe bzw. ehemalige Martineer über deren Motivation, deren Berufswege sowie Voraussetzungen und Aufgaben der jeweiligen Berufsfelder sprechen.

Unter diesem Motto stand die Informationsveranstaltung für SchülerInnen der 10. – 12. Klassen,
die bereits am 22. November 2021 durchgeführt wurde. „Hier erhalten unsere angehenden AbiturientInnen Hilfestellung bei ihrer Entscheidung, welche Wege sie unmittelbar nach dem Abitur einschlagen können.“ (Zitat aus der Konzeption zur Berufsorientierung des Martineum)
Dem Aufruf und der Einladung Herrn Triemers folgten neben den sechs Abiturientinnen, die zwischen 2013 und 2016 ihr Abitur ablegten, auch zahlreiche Schüler*innen, die sich in drei zwanzigminütige Gesprächsrunden einschreiben konnten.
Lea Neumann (Medienkommunikationswissenschaften) und Jasmin Nguyen (Pharmazie) berichteten sehr anschaulich über ihr eigenes Studium und wiesen an verschiedenen Stellen darauf hin, dass nicht nur das in der Schule erworbene Wissen, sondern auch bestimmte Kompetenzen wie Selbstorganisation oder Teamfähigkeit immer wieder abgerufen werden. Jasmin gab darüber hinaus wertvolle praktische Tipps, was man im Laufe seines Studiums beachten sollte, wie z.B. den Wecker stellen, wenn es um Termine für die Einschreibung im neuen Semester geht oder auch, dass man als Erstsemester die Party-Angebote für das gegenseitige Kennenlernens unbedingt nutzen sollte.
Kristin Heick (Mechanical Production Engineering) und Susanne Neubauer (Wirtschaftsinformatik)
gaben interessante Einblicke in ein duales Studium. Sie schilderten anhand von Präsentationen den Ablauf eines dualen Studiums und wiesen auf die Voraussetzungen und Besonderheiten hin. Sie machten viele der Zuhörenden neugierig auf die Firmen, bei denen beide ihr Studium absolvieren: Airbus und Atos.
Annika Brehme, die sich nach ihrem Abitur für eine Ausbildung bei Thyssen Krupp entschied, betonte deren Anspruch und hob die Vorteile der Praxisbezogenheit hervor. Sie wird voraussichtlich nach ihrer Ausbildung ein Studium aufnehmen, um sich weiter zu qualifizieren.
Im Bereich Freiwilligenjahr berichtete Antonia Schweitzer über ihre Beweggründe, Eindrücke und Erfahrungen, die sie gesammelt hatte.
Im Anschluss an die kurzen Präsentationen unserer „Ehemaligen“ blieb noch etwas Zeit und Gelegenheit für die „Aktuellen“, Fragen zu stellen und weitere Auskünfte einzuholen.
Alle Beteiligten bestätigten im Anschluss, dass es eine gelungene Veranstaltung war, die nochmals Input für eigene Entscheidungen gab oder zum Nachdenken über bisherige Vorstellungen anregte. Die „Ehemaligen“ betonten wiederum, dass sie sich ein solches Format der Information bereits zu ihrer Schulzeit gewünscht hätten. Somit ist der Weg, den das Martineum seit 2019 mit seiner Berufsorientierungskonzeption einschlägt, der richtige.

In diesem Schuljahr ist noch eine weitere Veranstaltung geplant: der „Abend der akademischen Berufe“, bei dem entsprechende Vertreter zu Wort kommen sollen. Dafür sind ausdrücklich auch Eltern angesprochen, die über ihre berufliche Entwicklung und ihre Karrierewege berichten. Durch ihr aktives Mitwirken soll diese Informationsveranstaltung von hoher Authentizität geprägt sein.
Ein konkreter Termin steht derzeit noch nicht fest, er wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.
Interessierte Eltern, die gerne aktiv werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich bei Herrn Triemer zu melden.

Sigrun Knopf